Arch Enemy, „War Eternal“ – Albumbesprechung

 Erzfeind, ‘War Eternal’ – Albumbesprechung
Jahrhundert Medienaufzeichnungen

In ihren fast zwei Jahrzehnten ihres Bestehens Erzfeind haben die Erfolgsleiter stetig erklommen, immer mehr Alben verkauft und mehr Fans für ihre Headliner-Touren und Festivalauftritte gewonnen.

Natürlich hatte die ganze Band viel damit zu tun, aber die charismatische Frontfrau Angela Gossow war ein wesentlicher Grund für den Aufwärtstrend der Band, seit sie im Jahr 2000 zu Arch Enemy kam.

Daher war es für viele eine große Überraschung, als Gossow Anfang des Jahres aus der Band ausschied. Sie hatten bereits ihr neuestes Album „War Eternal“ in der Dose, als ihr Ausstieg bekannt gegeben wurde, mit Gesang, der von der neuen Frontfrau Alissa White-Gluz (The Agonist) aufgenommen wurde. Gossow bleibt der Manager der Band.



Arch Enemy verkörpern das Melodic-Death-Metal-Genre, und das bleibt auch bei „War Eternal“ der Fall. Die Melodien sind eingängiger denn je, wobei die Vocals für die Extreme sorgen. Die Formel funktionierte mit Gossow, und sie funktioniert mit White-Gluz.

Auf „Never Forgive, Never Forget“ macht sie sich sofort bemerkbar. Es ist einer der aggressivsten Songs auf dem Album, der sowohl galoppierende Riffs als auch düstere Midtempo-Parts zusammen mit Blastbeats von Schlagzeuger Daniel Erlandsson enthält. Es ist ein sehr effektiver Öffner.

White-Gluz ist nicht der einzige Newcomer. Gitarrist Nick Cordle (Arsis) trat der Band nach dem Ausstieg von Christopher Amott im Jahr 2012 bei, und dies ist sein erstes Album mit der Band. Cordle und sein Kollege Michael Amott liefern durchweg eine hervorragende Leistung, schöpfen aus einer scheinbar bodenlosen Quelle eingängiger und einprägsamer Riffs und spielen mehrere glühende Soli.

Arch Enemy sorgt auf diesem Album für Stimmung. Es gibt ein klassisch angehauchtes Intro und das gedämpfte Instrumental „Graveyard of Dreams.“ Bei einigen Teilen von „Time is Black“ und „Avalanche“ werden sie geradezu filmisch. Das Album endet mit einem weiteren Instrumental, dem doomigen „Not Long for This World“. '

Während es auf „War Eternal“ einige wirklich denkwürdige Tracks wie „You Will Know My Name“ und „On and On“ gibt, gibt es einige, die nicht ganz an die herausragenden Stücke heranreichen. Die Produktion verleiht dem Album einen gewaltigen Sound, poliert aber auch einige Extreme ab und ist an einigen Stellen übermäßig glatt.

Wenn Sie White-Gluz schon einmal gehört haben, wissen Sie, dass sie ein kraftvolles Pfeifenset hat und neben Death Metal-Growls auch eine hervorragende Gesangsstimme hat. Auf „War Eternal“ bleibt sie bei Growls, fügt ihnen aber hin und wieder einen Hauch von Melodie hinzu. Sie haben diese Kugel in ihrer Waffe, falls sie sie in Zukunft jemals brauchen sollten, aber die Musik von Arch Enemy ist bereits so melodisch, dass es übertrieben sein könnte, darüber zu singen.

Das Ersetzen eines Sängers kann für eine Band ein entscheidender Schritt sein, und obwohl Gossows Anwesenheit vermisst wird, ist White-Gluz ein würdiger Ersatz. „War Eternal“ ist sowohl eine Fortsetzung des Erbes und des Stils, den Arch Enemy im Laufe der Jahre aufgebaut haben, als auch ein Neuanfang, der den Fans versichert, dass der Erfolgslauf der Band in absehbarer Zeit nicht nachlassen wird.

4 Sterne

aciddad.com